Archive for the ‘Was macht eigentlich…’ tag

Was macht eigentlich Andree Wiedener?

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…oder besser: Warum tanzen plötzlich alle Bremer den Andree-Wiedener-Tanz?

Andree Wiedener

Andree Wiedener

Die WM rückt näher – also ist es auch in der Webnische Zeit, sich mehr dem Thema Fußball und dessen kleinen und großen, manchmal vergessenen Phänomenen zu widmen (so wie zuletzt hier zum Thema Nationalelf-Hits).

Diesmal geht’s um Werder Bremen und dessen fast vergessenen Publikumsliebling Andree Wiedener. Zwar sind die Fischstäbchen fußballerisch nicht wirklich meine Favoriten, aber neulich kam bei Freunden (eingefleischten Werder-Fanclub-Mitgliedern) die Frage auf: Warum tanzen wir eigentlich seit ein paar Monaten ständig den Andree-Wiedener-Tanz?

Nach liiinks…. Nach rechtssss… Bewegt eure Hüften und tanzt den Andree Wiedener…

Noch nie gehört oder gesehen? Bittesehr:

Auch die Mannschaft hat den Dreh raus (ca ab 1:20 Minuten):

Andree Wiedener spielte bis 2002 bei Werder Bremen. Wikipedia beschreibt ihn so:

Seine technischen Defizite glich er durch seine Schnelligkeit und seine enorme Einsatzfreude, die ihn im Weserstadion zum Publikumsliebling machte, aus

Hier findet sich ebenfalls die Information, dass Andree Wiedener heute ein Sportgeschäft in Griesheim bei Darmstadt betreibt.

Sympathisch zwar – aber alles noch kein Grund dafür, dass nun tausende Fans und sogar einige Fußballprofis seinen Tanz tanzen. In den Fan-Foren gibt’s mehrere Antwortversuche. Am plausibelsten erscheint mir dieser:

Es kommt daher, weil Andree Wiedener, wenn er schlecht/ungünstig zum Ball gestanden war, anstatt 2 Schritte nach links/rechts zu machen, immer so Sidestep-mäßig in die jeweilige Richtung gehüpft ist um sich besser hinter dem Ball zu positionieren

Zu dieser Erklärung gab’s bislang auch noch keinen Widerspruch.

Fans ahmen also die hervorstechenden Talente ihrer Stars nach. Dann hätte ich da noch einen Choregraphie-Vorschlag für die Italiener:

Written by admin

Mai 27th, 2010 at 4:18 pm

Was machen eigentlich Some & Any? UPDATE

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“So erfolgreich sind Bands wie Queensberry und Some & Any heute, da vergisst man manchmal fast, wie alles einmal anfing für die Mitglieder”

So. Zack. Damit ist eigentlich alles gesagt über die Raketen-Karriere der Popstars-Sieger Leo Ritzmann (20) und Vanessa Meisinger (18). “So erfolgreich” sind sie “heute”. Gut, vielleicht ist das Statement da oben ein wenig subjektiv – es ist nämlich der aktuellste (einen Monat alte) News-Eintrag der Some & Any-Homepage und ein Aufruf an alle, sich für die neue Popstars-Staffel zu bewerben.

Wie andere Beobachter den Werdegang des Duos beschreiben und warum sie schon mehrfach den Titel “erfolgloseste Casting-Band”  verliehen bekommen haben, hatte ich bereits hier aufgeschrieben. Inzwischen ist wohl auch der Plattenvertrag futsch.

Aber jetzt gibt es Neuigkeiten! Die Mopo berichtet, dass der Blick berichtet, dass (man beachte den Titel) das Klatschheftli berichtet, dass Leo wieder durchstartet. Er arbeitet demnach jetzt in einem Klamottenladen im Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen.

Zitat der Geschäftsführerin im Blick:

“Leonardo hat sich ganz normal auf eine ausgeschriebene Stelle bei uns beworben. Nach einem Schnuppertag haben wir ihn eingestellt”

Damit wäre auch das Geheimnis gelüftet, was Any macht.

Die Vorcastings für die potenziellen Nachfolger sind bereits gelaufen. Gut möglich also, dass es schon in ein paar Monaten neues Futter für die Kategorie “Was machen eigentlich die neuen Popstars-Gewinner?” gibt.

Hier der nächste Update-Artikel – und offensichtlich der letzte zu diesem Thema.

SEO-Party und SEO-Kater in der Webnische

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SEO, Googleoptimierung, Suchmaschinenoptimierung, Andreas Türck, Google… So, damit wären alle Keywords gleich zu Beginn untergebracht und unser SEO-König Gerno (auf dessen Blog ich hier gerne verlinken würde, um noch produktiver zu optimieren und Pingback-Bonuspunkte zu bekommen – aber leider finde ich seine Blog-URL nicht) würde mir anerkennend auf die Schulter klopfen.

Dieser krampfige Einstieg musste leider sein – denn ab heute sehe ich mich als waschechten SEO-Experten!

Wie ich mir den Titel verdient habe? Keine Ahnung! Jedenfalls wunderte es mich, dass plötzlich die Seitenzugriffe (verhältnismäßig) sprunghaft anstiegen. Ein Blick in Analytics zeigte mir, dass viele Besucher über den Suchbegriff “Andreas Türck” herfanden. Also fix bei Google nachgeschaut: Da erscheint die Webnische tatsächlich auf Platz 4.

Andreas Türck auf Google - Webnische als 4. Ergebnis (ausgenommen: Bilder, Videos)

Andreas Türck auf Google - Webnische als 4. Ergebnis (ausgenommen: Bilder, Videos)

Daraufhin habe ich nochmal gestöbert, was so die zehn (oder neun) Kernregeln zur Suchmaschinenoptimierung sind und stellte fest, dass ich in diesem Fall (fast versehentlich) das Meiste richtig gemacht habe – offenbar prägen sich die Schulungen auch unterbewusst ein.

Und so kam ich wieder ins Grübeln über SEO – und zu folgender Meinung:

  • Es ist sinnvoll und wichtig, gut gefunden zu werden. Am Kiosk freue ich mich auch, wenn unsere Zeitung ganz oben ausliegt und sich nicht versteckt.
  • Als Medium sollte man sich dorthin bewegen, wo der Leser einen sucht – und nicht darauf warten, dass er von selbst den Weg findet. Insofern ist SEO auch eine journalistische Maßnahme.
  • Es ist nichts falsch daran, ein Auge auf Google-Abfragen zu haben, um zu sehen, für welche Themen sich User interessieren. Wenn Leute zuhauf Fragen zu Themen haben oder es ein gebündeltes Interesse gibt, ist es eine journalistische Aufgabe, diese Themen aufzugreifen und zu erörtern.
  • Wenn ich es schaffe, Google-Besucher auf meiner Seite dank der Inhalte zu halten und zum Wiederkehren zu bewegen, ist SEO eine tolle Möglichkeit, User auf sich aufmerksam zu machen.
  • Dennoch bleibt das Wichtigste der journalistische Inhalt, die Gestaltung und die Form – gerade für Medien. Ich nehme wesentlich lieber eine schlechte Google-Platzierung in Kauf als meine Inhalte zum fachlich oder gestalterisch Schlechten zu verbiegen, nur um Google zu gefallen. Langfristig wird das auch von Lesern honoriert.
  • Ergo: Markentreue und Direkteinstiege sind mir wichtiger als Google-Traffic.
  • Zum Glück kann man das eine tun, ohne das andere zu lassen.

Die Zlatko-Geschichte bei Google

Die Zlatko-Geschichte bei Google

Okay, das sind vielleicht Binsenweisheiten – aber so mancher wird wissen, wie heiß und leidenschaftlich das Thema in Redaktionen diskutiert wird. Und nun habe ich auch meine persönliche Sicht der Dinge beigetragen.

Irgendwie ist es auch schade zu erkennen, dass es mitnichten plötzlich mehr treue Webnischen-Besucher gibt – sondern die Zahl allein Google zu verdanken ist.

Ein schneller Nachtrag: Gerade festgestellt, dass auch “Was macht eigentlich Zlatko?” ganz gut im Google-Rennen liegt. Immerhin noch auf Seite 1! Direkt vor… Oh… Das muss ein technischer Fehler sein.

Written by admin

Mai 4th, 2010 at 9:10 pm